149. An Goethe

Die Worte können nur zerlügen
was uns zur Sinne wird geführt
und uns’re Tugende sind nur Züge
jener Kraft, die stets verführt

148. 

Die Lust zu kultivieren mit Bezug auf etwas, das wir nicht wissen, weil wir es nicht wissen. Das soll unsere beste Waffe gegen die Angst sein.

147. 

Ich bin ein französischer Literaturkritiker psychoanalytischer Prägung und beschäftige mich mit Marcel Brust.

146. Was ist wichtig

“Nicht erst seit David Beckham nimmt Körper- und Gesichtspflege auch im Leben vieler Männer einer immer größeren Stellenwert ein. Schließlich will „mann“ sowohl die Vorzüge weich gepflegter Haut genießen, als auch den Trend zum volleren Bart nicht an sich vorüberziehen lassen. Das sind nur zwei Faktoren dafür, dass das Sortiment für Herrenpflege stetig wächst und mit neuen, innovativen Produkten begeistert.”

Können Sie das bitte übersetzen?

So lerne ich, zu hassen. Tief zu hassen.

So werde ich lernen, zu lieben. Wenn diese Welt zu Ende geht.

145. U-Bahn

“Bitte entschuldigen Sie die Störung, ich bin früh verwaist und seit drei Jahren Fahrkartenkontrolleur. Wenn der eine oder andere seine Fahrkarte vorzeigen würde, und vielleicht ausnahmsweise dieses eine Mal ein Bußgeld bezahlt von nur 40 Euro, würde ich mich sehr freuen. Bitte. Hier noch jemand? Hier noch jemand zugestiegen? Noch jemand Interesse an Fahrkartenkontrolle? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und einen schönen Tag noch.“

„Die Motz bitte. Straßenmagazin. Ja, haben Sie schon eins gekauft. Nein? Gleich mit aussteigen… Sie haben schon eine Motz. Welche Edition ist das? Ah-ha, nein die ist nicht mehr aktuell. Haben Sie einen Ausweis dabei? Nein, steigen Sie gleich mit meinem Kollege mit aus, der erledigt das. Haben Sie schon eine Obdachlosenzeitung? Zeig mal her. Ungültig. Sie können auch bar zahlen, ein Euro fünzig, zu Ihrer Information: fünzig Cent davon behalte ich.“