119. Ökokonsum

Bioläden, grüner Strom, und Ökokonsum sind Exzesse des Kapitalismus. Der Versuch, die Normalität der Ausbeutungsmaschine beizubehalten indem man die jene Kritik einverleibt, die sich als erfolgreich erwiesen hat. Exzessiv ist, dass es ohne Gegenbewegung frei treiben kann, nach dem Prinzip der Profitmaximierung. Die effektivsten Unternehmen gewinnen, die Vernichtungsrate der Natur wird mit wissenschaftlicher Präzision für den Profit minimiert, wird aber nie negativ ausfallen. Der Ökokonsum ist energetisch nur durch den Einsatz fossiler Ressourcen möglich. Organische Äpfel werden eingeflogen, der Abbau seltener Erden hinterlässt eine Ödniss, usw. Der Planet wird peinlich langsam, aber nunmehr mit der unsäglichen Arroganz der moralischen Rechthaberei, vernichtet.

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