120. Geldstreik 2.0

Geldstreik 2.0 – Geldstreik bedeutet, dass man sich ohne den Einsatz von Geld seine Lebensmittel besorgt. Damit wird gezeigt, dass Geld keine Notwendigkeit ist, es ist ein erster Schritt in der Dekonstruktion vom Aura des Geldes. Geldstreik 2.0 führt es einen Schritt weiter, indem es Geld diesen Sonderstatus als “verbotenes Tauschmittel” wieder nimmt, und es wie eine Commodity behandelt. Genauso, wie wir Cashewnüsse retten, indem wir sie statt der Müllhalde unserem Körper zuführen, um damit insgesamt Ressourcen zu schonen, können wir Geld retten, indem wir damit zum Beispiel Produktionsmittel kaufen, um sie dann nicht zu benutzen (z.B. Regenwald) Der längerfristige Effekt ist, dass damit indirekt Geld vernichtet wird, in dem Sinne dass es nicht erst kreiert wird als Kredit: Die Kreditverstreckung für jenen Regenwald fände nur dann statt, wenn der Investor den Plan hat, damit “Geld zu machen”, also den Wald zu konvertieren in Rohstoffen, ihn abzuhölzen, abzutöten, zu vernichten.

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