122. Dolländisch

Ich könnte einen Abend füllen mit Dolländischen Redewendungen und linguistischen Köstlichkeiten. Aber dat ist jetzt nicht die Bezweckung. Es waren mal zwei Niederländers und der eine sagte zum anderen “Ich lust auch noch wohl ein Bierchen.” Das ist eine gute Idee, antwortete sein Freund und bestellte zwei Bier beim Oberst. Sie setzten sich an die Tafel und prosteten. “Es ist hier viel zu heiss” sagte Jan. “kannst du nicht ein Rahm offen setzen?”

Ein Deutscher kam bei ihnen sitzen. “Warum sprechen Holländers so rar?” fragte er. Jan hatte keine Idee. Vielleicht weil sie so eine seltsame Sorte sind? Oder weil sie die Kultur der Versäulung hatten? Henk knickte. Ja, das glaube ich auch. Wir sind gewohnweg ein bisschen anders als die Anderen. Hast du je einen Deutschen gesehen der sein Brotschinken mit Messer und Gabel isst? Oder Erdnusskäse und Hagelschlag auf seinen Brotschinken tut? Die niederländische Kultur ist arg besonders.

Henk dachte darüber nach und zu Hause an seinem Büro begann er ein Buch darüber zu schreiben. Sein Dolländisch war mitunter perfekt und er schrieb arg schnell. Er legte aus warum Rembrandt so ein grosser Schilder war und was die Niederländer in dem Versatz gemacht haben um die deutsche Armee gegen zu halten. Aber das war leider nicht gelungen. Henk schrieb fort über Rudi Carell und erzählte lustige Witze über Deutschers die im Zandfort beginnen ein Sandkastell zu bauen umdass sie denken das es nog immer Krieg ist. Er schrieb wie populär Linda de Mol ist und dass sie eine grosse Vorgiebel hat und wie ein Sänger als Herman van Veen in Deutschland durchbrechen konnte mit seinem Lied Ich bin heute so fröhlich mit der kleinen Ente. Henk hatte viel Inspiration und blieb weiter schreiben, bis das Buch klar war.

Jan und Henk sassen wieder in der gleichen Krug und der Deutscher kam binnen. Der war jahrig also gaben Jan und Henk ihm das Buch, das sie speziell für ihn signiert hatten. Der Titel war “Dolländisch für Geforderte”.

Sapere aude: